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24.11.2016 | CDU Kreisverband
Union hätte Vorschlag für die Bundespräsidentenwahl unterbreiten sollen
Frank Lortz MdL übt Kritik am Verfahren
Zur aktuellen Debatte um die Nominierung eines Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl übte Frank Lortz MdL in seiner Eröffnungsrede zu Beginn des Kreisparteitages der CDU im Kreis Offenbach am vergangenen Samstag in Heusenstamm Kritik.
Mit seiner Kritik an dem Verfahren zum Vorschlag eines Kandidaten für das höchste Staatsamt hat der CDU-Kreisvorsitzende große Zustimmung beim Parteitag erfahren.
„Die Tatsache, dass die Union keinen eigenen Vorschlag für die Wahl zum Staatsoberhaupt eingebracht hat, war und ist ein großer Fehler. Man hat manchmal das Gefühl, als wäre unsere Führung in Berlin von allen guten Geistern verlassen. Das ist auch eine Frage der Selbstachtung. Wir stellen die mit Abstand größte Fraktion bei den Wahlfrauen und Wahlmännern in der Bundesversammlung (mehr als 40%)“, sagte Lortz unter dem Beifall der Delegierten und „unsere Wählerinnen und Wähler, unsere Freunde und vor allem unsere Mitglieder schütteln den Kopf darüber, wie dilettantisch diese Frage über Monate hinweg behandelt wurde. Die Partei – gerade die Kämpfer an der Basis – hatte einen Anspruch darauf, dass diejenigen, die uns an höchster Stelle repräsentieren, ihre Führungsaufgabe wahrnehmen. Wer sich selbst nicht imponiert, imponiert auch andere nicht.“

Lortz forderte mit Blick auf die Stimmungslage an der Parteibasis „wir müssen in den nächsten Wochen und Monaten – gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Wahlkampf – alles dazu tun, dass die Seele unserer Partei nicht weiter beschädigt wird“.
aktualisiert von Clemens Jäger, 24.11.2016, 10:46 Uhr
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